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www.lesepulte.de 30 April 2006
Das Wort Versöhnung, gibt es für mich nicht!
"Wer mich einmal verärgert hat, der kann mir... für immer gestohlen bleiben, mit dem will ich nichts mehr zu tun haben!" So die Aussage eines Sportfreundes, der mich in vielen Dingen jedoch auch immer wieder positiv überrascht. Bei ihm und vielen anderen Menschen erkenne ich, wie schwer es ihnen fällt, sich zu entschuldigen, mehr noch, ein Versöhnungsangebot zu machen. Allzu menschlich liegen unsere Triebkräfte eher in unserem natürlichen ICH. Egoismus, Macht, Geld und letztlich ein schlimmer, oft kaum zu bändigender Ehr - Geiz (bewußt so geschrieben) haben große Macht in uns. Wie leichtfertig verhalten wir uns zum Beispiel in dem doch relativ oft gesprochenem Gebet des "Vaterunser" bei der fünften Bitte, mit der wir zusagen: "... und vergib uns unsere Schuld, wie wir vergeben unsern Schuldigern". Wenn wir auf Gottes Wort in der Bibel achten, der Gebrauchsanleitung für ein gutes Miteinander, lesen wir im Brief an die Hebräer Kap. 10, Vers 24: "Achtet aufeinander! Ermutigt euch zu gegenseitiger Liebe, und spornt einander an, Gutes zu tun." Wir müssen uns nicht an allen menschlichen Machtkämpfen beteiligen. Wie wäre es, wenn wir uns ab heute vornehmen, kein schlechtes Wort über andere zu reden? Besser noch, wenn wir versuchen, dem anderen ohne Heuchelei zu gefallen, ihm Freude zu machen? Im gegenseitigen Geben und Nehmen und dem Vorsatz, das Anderssein des Anderen zu akzeptieren, liegt der wesentliche Schlüssel für gute Beziehungen. Es gibt zig Möglichkeiten. Anfangen müssen... wir! WilFried Bock [WilFried Bock um 14:42 Uhr] [Direktverlinkung] |
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