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zum ?Zeitgeschehen? der WESTFALENPOST vom 21.August 2002
?Das Hochwasser hat auch eine gute Seite? Und .... was würde Luther sagen? Die zurückliegenden 10 Jahre begannen für viele Bürger der neuen Bundesländer mit großen Erwartungen. Und nun führt diese schlimme Jahrhundertflut mit noch unüberschaubaren Schäden zu einer großen Enttäuschung! Betroffen ist auch die Lutherstadt Wittenberg und ich frage mich, welche Thesen würde Luther angesicht solcher Ereignisse wohl heute an seine Kirchentür nageln? Könnte es sein: daß er das Volk auf Grund dieser Zeichen an Gott erinnern würde, an Gott, dem alle Dinge möglich sind? Zu lesen in der Bibel bei Lukas Kap. 18, Vers 27. und damit auch Hoffnung verbeiten könnte! Laut Statistik glauben 70% der Bürger nicht an Gott. daß er das Volk an die Gebote der Nächstenliebe erinnern würde? Zu lesen im Brief an die Epheser, Kap. 5 Vers 2: ?Lebt in der Liebe wie auch CHRISTUS uns geliebt hat.? Selbstliebe ist überall an der Tagesordnung. Die früher in der DDR vielgerühmte Solidarität wurde verdrängt. Die heutigen egoistischen Motive sind Profit und Wohlstand, nicht Nächstenliebe. Ein Betroffener wörtlich ? so die WP am 21.8. : ?Das Hochwasser hat auch eine gute Seite! Wissen Sie, seit der Wende hat sich hier alles verändert. Nicht nur äußerlich ? auch im Innern der Menschen. Selbst in den Dörfern zerbröckelte seit der Wende das Wir-gefühl. Das Unglück verbindet uns wieder.? daß er das Volk, auch uns im Westen, auf einen Vers auch 2.Korinther Kap.9, Vers 7 ansprechen würde: ?Ein jeder gebe, wie er`s sich im Herzen vorgenommen hat, nicht mit Unwillen oder aus Zwang; denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb.? Diese Zeilen schreibe ich in großem Mitgefühl, wissend, daß ich mir mit einer Spende ein leichteres Gewissen machen könnte, aber dann auch wissend, daß ich damit nicht genug getan hätte. Bedenken wir, nach der Flut kann auch wieder heißen, vor der Flut, die nächste kann auch uns im Rheinland oder an der Weser treffen. In einem alten Kirchenlied von Georg Neumark heißt es:?Wer nur den lieben Gott lässt walten und hoffet auf ihn allezeit, den wird er wunderbar erhalten in aller Not und Traurigkeit. Wer Gott, dem Allerhöchsten, traut, der hat auf keinen Sand gebaut.? [WilFried Bock um 23:10 Uhr] [Direktverlinkung] |
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